Die Anfänge des Herzogssitzes in Stettin (12.–13. Jahrhundert)

Die Anfänge des Herzogssitzes in Stettin (12.–13. Jahrhundert)

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Der früheste Sitz der Herrscher des Herzogtums Pommern war die Stadt Usedom, später Cammin, dann Wollin und ab Mitte des 15. Jahrhunderts Stettin, das Hauptstadt des Greifenstaates bis zu dessen Untergang Mitte des 17. Jahrhunderts blieb. Die Greifen ließen eine Reihe von Burgen und Herrschaftssitzen errichten, in denen sie ständig oder zeitweilig regierten. Das größte und prunkvollste Objekt unter ihnen ist das Herzogsschloss in Stettin.

Das Schloss der Pommernherzöge in Stettin liegt auf einer natürlichen Geländeerhebung am linken Ufer der Oder in der Nähe ihrer Mündung in den Dąbie-See (Schlossberg, heute im Stadtteil Stare Miasto). An dieser Stelle hatte sich bereits viele Jahre vor der ersten Christianisierungsmission des Bischofs Otto von Bamberg nach Pommern (1124) eine slawische Burgsiedlung befunden, die zur Keimzelle des heutigen Stettin wurde. Mit der Zeit entsandt hier der aus Holz errichtete Hof von Herzog Wartislaw I. Nach der Verlegung der Hauptstadt nach Usedom durch Herzog Barnim I. dem Guten im Jahr 1235 wurde die Hauptstadt des Herzogtums nach Stettin verlegt, der Hof wurde ausgebaut und die Befestigungsanlagen verstärkt. Über das Aussehen des ältesten Herzogssitzes ist nur wenig bekannt, denn es haben sich keinerlei Spuren erhalten.

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