Dominikanerkloster Prenzlau – Kulturzentrum und Museum

Dominikanerkloster Prenzlau – Kulturzentrum und Museum

Kultur und Geschichte erleben!

Kennen Sie das Dominikanerkloster in Prenzlau? Wussten Sie, dass hier keine Mönche mehr leben, aber erstklassige sowie abwechslungsreiche Veranstaltungen und Ausstellungen geboten werden? Ein Museumsbesuch, Theater, Konzerte, Lesungen, Kinderspaß, Kabarett, Lesezauber, der Kultursommer oder der Advent im Kloster spiegeln die Vielfalt des Kulturzentrums wider.

1275 erbaut und Ende der 1990er Jahre aufwändig restauriert gehört das Dominikanerkloster heute zu den besterhaltenen mittelalterlichen Klosteranlagen in Nordostdeutschland.

Das Kloster, das sich in öffentlicher Trägerschaft der Stadt Prenzlau befindet, hat sich seit 1999 zu einem bedeutenden Kultur- und Museumsstandort entwickelt.

Unter seinem Dach vereinigt es für die Region wichtige Kultureinrichtungen: Das Kulturhistorische Museum, das Historische Stadtarchiv, die Stadtbibliothek, das Veranstaltungszentrum „Kulturarche“, sowie Galerien und das „KlosterCafé“.

Romantik pur können Paare erleben, die sich im Refektorium oder im Friedgarten des Dominikanerklosters das Ja-Wort geben.

Das Kulturhistorische Museum im Dominikanerkloster präsentiert eine umfangreiche Sammlung mittelalterlicher Objekte mit dem Schwerpunkt sakrale Plastiken, bedeutende archäologische Funde aus dem Kloster Seehausen sowie Objekte der Rechtsgeschichte, wie die abgeschlagenen Schwurhände zweier des Verrats überführter Prenzlauer Bürgermeister. Die weitere Geschichte der Stadt und Region wird anhand ausgewählter Schwerpunkte dargestellt, wie das Zunftwesen, Prenzlau als Garnisonsstadt, die Umwälzungen des 19. Jh. sowie die Umbrüche und Kontinuitäten 1985-1995. Die Ausstellung zur Kulturgeschichte der Region wird ergänzt um zwei separate Bereiche, die dem aus Prenzlau stammenden klassizistischen Landschaftsmaler und Goethefreund Jakob Philipp Hackert und der in Prenzlau geborenen, späteren preußischen Königin Friederike Luise gewidmet sind.

Bei einem Rundgang durch das Museum beeindruckt neben erstklassigen Exponaten vor allem die Architektur eines der am besten erhaltenen Klöster Nordostdeutschlands. Die aufwändig restaurierten Kreuzgänge, das Refektorium mit seinen Wandmalereien und die Sakristei mit ihren filigranen Säulen und dem einzigartigen Lichteinfall sind Höhepunkte mittelalterlicher Klosterarchitektur. Der neu hinzugekommene Galerieraum im ehemaligen Waschhaus mit seiner Verbindung aus historischer Bausubstanz und modernen architektonischen Elementen setzt eigene Akzente.

Es lohnt sich im Dominikanerkloster Prenzlau auf Entdeckungstour zu gehen, denn hier wird die Geschichte der Stadt Prenzlau spürbar und lebendig.

Das Wahrzeichen des Dominikanerklosters, der aus Bronze gegossene und farblich gefasste „Harlekin“, verkörpert die heutige Nutzung des Klosters und begrüßt die Besucher auf seine ihm eigene Art und Weise.

 

Sie sehen: Ein Besuch im Dominikanerkloster lohnt sich immer.

 

Dominikanerkloster Prenzlau

Kulturzentrum und Museum

Uckerwiek 813 · 17291 Prenzlau

Tel. 03984 / 75 261

E-Mail: info@dominikanerkloster-prenzlau.de

www.dominikanerkloster-prenzlau.de

 

Öffnungszeiten Kulturhistorisches Museum im Dominikanerkloster

Mai bis September – Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr

Oktober bis April – Dienstag bis Sonntag von 11 bis 17 Uhr

 

Zur Geschichte:

Nach der Zustimmung zur Klostergründung 1275 erhielten die Dominikaner für den Bau ihrer Anlage Teile des markgräflichen Hofes am südwestlichen Rand der Altstadt in leicht erhöhter Lage über dem Uckersee. Der Konvent war bereits 1308 eines der reichsten Dominikanerklöster in der Mark. 1519 wurde das Kloster bei einem Brand beschädigt, was seine wirtschaftliche Situation schwächte. Im Zuge der Reformation folgte 1544 die Aufhebung des Klosters.

 

Das Dominikanerkloster wurde in vier Bauphasen von 1275 bis 1500 errichtet. Die 1343 geweihte dreischiffige Hallenkirche und der Klausurbereich bildeten zusammen mit dem Anbau und einem Wirtschaftsgebäude den Kern des Klosters, der vollständig erhalten und renoviert ist. Der Kreuzgang, das Refektorium und die Frauenkapelle mit gotischen Bau- und Schmuckelementen haben ihre stilistischen Wurzeln in den Arbeiten der „Brandenburger Dombauhütte” und der „Choriner Bauhütte”.

 

 

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